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Nr.: 106
Datum: 13.11.2007, 20:58 Uhr
Name: Rotfronler
E-Mail: Marx-Engels@web.de

Eintrag
also das heisst ihr seit stalinisten? versteht mich nicht falsch ich bin kommunist auf jeden fall doch hinter stalin stehe ich nicht aber natürlich würde ich auch seite an seite mit stalinisten für die revolution kämpfen

Kommentar:
Stalinismus ist auch ein begriff den die Linke ablehnen sollte (was sie aber am härtesten benutzt), es ist ein antikommunistischer Kampfbegriff und entbehrt jeder wissenschaftlicher Logik



Nr.: 105
Datum: 13.11.2007, 20:03 Uhr
Name: Webmaster
Homepage: http://red-channel.de

Eintrag
sorry, musste meine Kommentare spliten, sonst wäre es zu lang.

Über Stalin und der Personenkult findest du unter anderem hier etwas:
http://kpaufbau.de/html/zeitungen/9nr2004/9wisssoz.htm#b


Nr.: 104
Datum: 13.11.2007, 13:29 Uhr
Name: Rotfronler
E-Mail: Marx-Engels@web.de

Eintrag
Gruss Genossen!
– anders als zum Beispiel bei Stalin, der sich gegen den Kult um seine Person gewährt und geäußert hat –
darüber würde ich sehr gerne mehr erfahren! wie hat er sich geäußert inwiefern wehrte er sich gegen den personenkult?

Kommentar:
Was deine russlanddeutschen Verwandten angeht:
Vorweg: ich bin selbst Russlanddeutscher und kann eine Menge zu diesem Thema sagen.
Während des zweiten Weltkriegs wurden meine Großeltern vom NKWD aus der Ukraine bzw. dem Kaukasus nach Sibirien verschleppt. Dort mussten sie unter schweren Bedingungen hausieren. Aber zu dieser nicht wirklich schönen Sache, sollte man folgende Sachen erwähnen: Sehr viele Deutsche waren ziemlich ultrakonservativ und nationalistisch eingestellt, mit anderen Worten: die lobten zum Teil die Nazis und es bestand die Gefahr dass einige von ihnen mit den Faschisten zusammenarbeiten (was auch so einige taten). Nun herrschte aber Krieg, bei jedem einzelnen zu prüfen, wer wie gefährlich sein könnte, wäre zu dieser Zeit eine Farce. Soweit so gut: nur zu behaupten, dies sein ein verächtliches Verbrechen, ja gar ein Genozid an der deutschen Bevölkerung ist einfach Schwachsinn. Zum einen wurden sie nur umgesiedelt, zum anderen erhielten sie das nötigste zum Leben, nur erging es da der anderen Bevölkerung nicht besser - im Gegenteil. Und Genozid ist insofern Schwachsinn, weil selbst Antikommunisten, wie Robert Conquest in seinem Schandwerk: "Stalin der Nationalitätenkiller" zugeben muss, dass die Deportationen bei weitem nicht so schlimm waren, wie die Verbrechen der Nazis und neueste Forschungen des Historikers Viktor Zemskov beweisen, dass die Sterberate der Umgesiedelten unter 1% lag. Das die Bedingungen nicht gerade die besten waren, schließe ich nicht aus, nur willste im Krieg einen Garten Eden haben?
Es ist auch falsch zu sagen, dass mache Leute nur erschossen wurden, weil sie Russlanddeutsche waren. Diese durften zwar im Krieg nicht in der Roten Armee dienen, doch gab es eine Reihe wolga-deutscher Partisanenkämpfer, die gegen die Faschisten kämpften und hohes Ansehen hatten. Aber es gab halt unter vielen Russen und anderen sowjetischen Völkern einen nicht unbegründeten Hass auf Deutsche. Und das kann ich sehr gut nachvollziehen: wenn deine Familie von den Faschisten umgebracht worden wäre, weil sie einfach nicht in das Weltbild der perversen faschistischen Ideologie passten – würdest du dann deutsche mögen? Wenn du einen „Hass“ auf „Stalinisten“ hasst, nur weil deine Ur-Oma vom NKWD erschossen wurde (und hier auch meine Frage, ganz provokant gestellt, weil deine Aussagen nicht minder provokant sind: war denn deine Ur-Oma unschuldig? Diese Frage ist doch berechtigt?). Und hier kommen wir zu einem Punkt, wo ich es eigentlich ablehne mit anderen Leute zu diskutieren: weil es nur Emotionen, vor allem Hass gibt: will man mit solchen diskutieren, hat solch eine „Diskussion“ substanz? Ich sehe da keine!
Außerdem: ich gehe mal von aus, dass du der eine Typ aus youtube bist, der Name und der Sachverhalt sprechen zumindest dafür: du bist also für eine UDSSR unter Lenin (die UdSSR wurde übrigens aber erst 1922 gegründet, da lebte zwar Lenin noch, aber Generalsekretär war Stalin)? War denn Lenin wirklich „besser“ wie Stalin: ist dir schon klar, dass die Tscheka unter Lenins Anweisungen konterrevolutionäre Elemente hat hinrichten lassen (Kulaken, Großgrundbesitzer, Priester etc.), ist dir schon klar, dass es manche Arbeiterstreiks gab, die auch von der Tscheka niedergeschlagen wurden, oder der Kronstädter Aufstand, oder das Wüten mancher Rotarmisten im Bürgerkrieg gegen Feinde der Sowjetmacht? Für mich waren es ganz klar notwendige Maßnahmen seitens Lenins, Stalins, Trotzkys und Dzierschinskys. Aber wieso bist du nicht dagegen?



Nr.: 103
Datum: 13.11.2007, 00:36 Uhr
Name: Rotfrontler
E-Mail: Marx-Engels@web.de

Eintrag
Genauso wurden wir Russlands deutsche massakriert wie sonstwas von STALIN! die mutter meiner Oma wurde vor ihren augen erschossen! von NKWD einheiten. Sie hielten sie für eine Faschistin weil sie deutsch war! ich bin kein Konterrevolutionär oder so aber es berührt mich heftigst wenn manche meinen stalin entschuldigen zu müssen

Kommentar:
Natürlich stellt sich die Frage: wenn es zu solchen Denunziationen kam, müsse doch das ganze Sowjetische System ein Fehler sein. Das ist Unsinn. Justizirrtümer gibt es überall und kein Staat ist davor sicher. Aber schaut man sich das sowjetische System an (Gerichtsverfassung, Wahlsysteme, Kontrollsysteme, Parteienstatut, Gewerkschaften etc.) an, so muss man feststellen, dass es das am höchsten entwickelte demokratische System zu der Zeit war (auch wenn du es nicht glaubst). Jedoch aber spielt der Mensch im Sozialismus eine ganz andere Rolle, als im Kapitalismus. Im Kapitalismus – bedingt durch den Waren-Geld und Kapitalfetisch – spielt der Mensch keine aktive Rolle im gesellschaftlichen Aufbau. Seine Rolle reduziert sich nur auf seine Stellung zu den Produktionsmitteln. Sozialistische Ökonomie basiert auf anderen Prinzipien, hier ist der Mensch aktiver Gestalter der Gesellschaft und übernimmt bewusst die Aufgabe der Staatsführung. Das hat eindeutig seine positive Seite, hat aber einen entscheidenden Nachteil: Wenn die falsche Person einen Posten bekommt, für die dieser nicht geschaffen ist, kann diese mehr zerstören als 100 Leute aufgebaut haben. Das war zum Beispiel im NKWD der Fall, In den höchsten Posten, waren Leute am Werk, die entweder Konterrevolutionäre (Jagoda), oder einfach nur unfähige Leute (Jeschow, Frinowsky etc.) eine Zeit lang an der Spitze hatte. Warum sie es geschafft haben, so weit nach oben zu kommen? Schwer zu beantworten, vielleicht lag es an Stalin selbst, weil er falschen Leuten vertraute, vielleicht – was eher der Fall ist – sind die Gründe einfach komplexer oder ein dummer Zufall. Fakt ist aber, dass diesen Leuten, die in Partei, NKWD, Militär und sonst wo großen Schaden anrichteten (wenn auch bei weitem nicht so groß), Einhalt geboten wurde (die oben erwähnten hohen NKWD-Funktionäre wurden gerade aus diesen Gründen hingerichtet), gerade von Stalin und seinen Mitkämpfern, aber gerade auch aus den „unteren“ Reihen der Gesellschaft. Fakt ist, dass nachdem diese Posten im Sicherheitsdienst entfernt und durch andere ersetzt wurden, eine große Rehabilitierung startete, wo Hunderttausende von Leuten aus den Gefängnissen befreit wurden, Leute die zu großem Teil der Sowjetmacht treu waren, was sich im Krieg zeigte.



Nr.: 102
Datum: 13.11.2007, 00:29 Uhr
Name: Rotfronler
E-Mail: Marx-Engels@web.de

Eintrag
Ganz einfach Stalin war ein Massen mörder und nur auf sich selbst fixierter Diktator (Damit folge ich nicht der westlichen Propaganda sondern das weis ich aus eigener erfahrung) Mein Ur Ur Opa kämpfte in der Roten Armee im Russischen Bürgerkrieg bei der Machtübernahme Stalins kam er in den Gulag weil er einen Fisch in eine Zeitung einwickelte wo Stalins gesicht darauf war. DARUM STALIN!

Kommentar:
Nun erstmal vorweg: wenn du die Seite klasse findest, aber Stalin nicht, dann handelt es sich um einen großen Widerspruch. Red Channel beruft sich auf Marx, Engels, Lenin und Stalin, diese Seite behandelt die Geschichte der Arbeiterbewegung, insbesondere der Zeit Stalins, weil gerade hier noch große Unklarheit herrscht.
Nun, aber dennoch wage ich zu sagen, dass du hier westlicher Propaganda folgst. Warum? Ganz einfach: du behandelst das Thema mit Emotionen, dir kaufe ich sie zwar ab, dennoch muss man die Geschichte objektiver betrachten. Warum dein Opa in den Gulag kam, kann ich nicht beantworten, weil ich diese Geschichte nicht kenne. Ich kenne aber andere Geschichten.
Jedoch lies Stalin keine Unschuldigen eindfach so umbringen. Jedoch hörte der Klassenkampf des Imperialismus in voller Schärfe gegen die junge sich unter Stalin entwickelnde UdSSR nie auf. Und es gab auch Kommunisten wie Trotzki, die im Kreise um Lenin durchaus einige Verdienste am Erfolg des Roten Oktobers hatten, sich jedoch in den 20er und 30er Jahren bis hin zu schlimmsten Gegnern der KPdSU, Konterrevolutionären, entwickelten. Die KPdSU war kein monolithischer Block gleichgesinnter Kommunisten, sondern bestand aus hervorragenden standfesten kommunistischen Kämpfernaturen, aber auch aus intriganten kleinbürgerlichen Funktionärsmenschen. Opportunisten und bürgerliche Karrieretypen drängen nun mal in staatstragende Parteien! Damit wäre schon mal deine Behauptung Stalin sei "Diktator" gewesen ad absurdum geführt.
Es ist auch richtig, dass in der SU viele unschuldige Opfer gab (wenn auch bei weitem nicht so viele wie es Antikommunisten gerne behaupten). Auf Red Channel findest du da eine Reihe von Ausführungen dazu. Die Frage ist warum es zu solchen Opfern kam. Wie schon oben erwähnt, befand sich die Sowjetunion in einer misslichen Lage ... ein Land, dass vor der Revolution keine nennenswerte Kultur und Industrie hatte, verwandelte sich innerhalb von 2 Jahrzehnten zur zweitstärksten Industrienation und das unter den schwierigsten Bedingungen! Viele Opfer gab es durch bewaffnete konterrevolutionäre (oft auch vom Ausland unterstützte) Banden. Als die KPdSU unter dem Einfluss von Revisionisten die sozialistische Umgestaltung der Landwirtschaft anfänglich immer wieder selbst blockierte, führte dies zum Abschlachten vieler Kommunisten, Kollektivbauern usw. durch Kulaken und Konterrevolutionäre in den eigenen Reihen. So ging der Aufbau des Sozialismus in der UdSSR keinesfalls frei von Widersprüchen, Rückschlägen und bitteren Erfahrungen voran. Als Ursachen dafür müssen klar die inneren und äusseren Faktoren analysiert werden, ein Fingerzeig auf Stalin ist da lediglich ein Nachäffen der bürgerlichen Propaganda. Und natürlich hasst die Bourgeoisie, der Imperialismus, jenen Stalin, unter dessen Führung sich die UdSSR zur wirtschaftlichen, politischen und militärischen Weltmacht entwickelte!
Stalin veranlasste nicht die Tötung unschuldiger Menschen. In der oben schon andeutungsweise beschriebenen zugespitzten Klassenkampfsituation in der UdSSR musste jedoch seitens der KPdSU ein sehr energischer Kampf gegen in- und ausländische Spione, Diversanten, Verräter, korrupte Elemente usw. geführt werden. Ausländische Geheimdienste mischten nicht unwesentlich mit, als es zu falschen Denunziationen kam, die leider eine grosse Zahl von zur Folge hatten. Die bürgerliche Propaganda versucht ständig, Stalin und Hitler als Despoten gleichzustellen. Dabei bedient sie sich gerne der Legende, Stalin habe mindestens so viele Kommunisten auf dem Gewissen wie Hitler. Dies ist pure antikommunistische Hetze und entbehrt jeglicher sachlicher Grundlage und jeden Wahrheitsgehaltes.



Nr.: 101
Datum: 12.11.2007, 19:58 Uhr
Name: Rotfrontler
E-Mail: Marx-Engels@web.de

Eintrag
Klasse seite!.......ausser Stalin

Kommentar:
wieso außer Stalin?



Nr.: 100
Datum: 28.10.2007, 23:04 Uhr
Name: Dein Genosse

Eintrag
Na, du Revolutionär, gelungene Seite, muss ich sagen, Hut ab.

Mkg
Dein Genosse


Nr.: 99
Datum: 20.10.2007, 16:53 Uhr
Name: Max
E-Mail: re4akf@gmx.at

Eintrag
Sehr gut gelungene Seite, dickes Lob!
Das neue Layout ist sehr ansprechend. Noch ansprechender ist allerdings der Inhalt. Deshalb komme ich immer wieder hier her.
MkG Max

Kommentar:
danke



Nr.: 98
Datum: 25.08.2007, 09:03 Uhr
Name: Silvio
E-Mail: Silvio.Kreis@web.de

Eintrag
Hallo! Genossen! Gratuliere zu der neuen Hp, hat sich ja in Profil sich schön Verändert. Aber nun zum Anliegen.Hier wird ja geschrieben, dass es in den ehm. Ländern des Warschauer Pakts der Sozialismus aufgebaut wurde, trotz des Revisionismus. Nun ich lese gerade von Ludu Martens, das Buch "Die UdSSR und die samtene Revolution", das ich mir neulich am KPD-Stand in der Ernst Thälmann-Gedenkstätte Ziegenhals erworben habe. Zwar bin ich mit das Buch noch nicht durch, aber was ich bis jetzt rauslese ist, hätte es diesen Revisionismus der sich in den Sozialistischen Parteien entwickelte,wäre es nicht zu einen zusammenbruch des Sozialismus gekommen. hinzukommt noch das die Feinde des Sozialismus ein leichtes Spiel hatten sich in den Parteien einzuschleichen um diese Parteien noch mehr zu zersetzen. Die Parteien entwickelten sich nach und nach zu Sozialdemokratischen Parteien. Das Buch könnte man hier auf dieser Hp als Werbung anpreisen, mit den Prädikat sehr gut! MKG Silvio


Nr.: 97
Datum: 19.05.2007, 15:35 Uhr
Name: Eugene
E-Mail: centr@sovetika.ru
Homepage: http://www.sovetika.ru

Eintrag
Hello, friends and comrades!
I'm from Moscow, Russia. I'd like to know more about your "red channel" but I don't know deutsch! Well, any way, maybe you'll be interested in writing some topics for russian young communists which I can translate from english.
Good luck comrades!
Rot Front!


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