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Nr.: 86
Datum: 01.02.2007, 02:13 Uhr
Name: Silvio.
E-Mail: Silvio.Kreis@web.de

Eintrag
Wenn hier einer, wie ich Behaupte die DDR sei ein Antifaschistischer Staat gewesen, muß das natürchlich mit aller Härte widerlegt werden. Nun hat der Vorredner hier einige Fakten aufgezeigt, das selbst das MFS (Ministerium der Staatsicherheit)ehemalige NS-Verbrecher als IM (Informelle Mitarbeiter) beschäftigt haben soll. Dazu scheut man sich keine Mühe und zitiert aus Büchern, die heute den Staat DDR, etwa als "Unrechtstaat" sehen oder wie der der Vorredner es schreibt "Deine Behauptung ist mit den Fakten nicht vereinbar. Sie nimmt die DDR-Ideologie vom "antifaschistischen Staat kritiklos für bare Münze."
Meine Frage ist nun, was soll an den Antifaschismus der DDR praktizier wurde Kritikwürdig sein? Das es in der DDR kleine Nazis gegeben hat, bessser gesagt Mitläufer gegeben hat, ist bekannt, diese Menschen haben ihre konsequenten aus den Erfahrungen des Hitlerfaschismus gezogen und wollten etwas neues aufbauen, in den einen Teil Deutschland, das einst DDR hieß, dann gab es da noch Personen, die immer noch gegen den Kommunismus/bzw gegen den Sozialismus kämpfen wollten, diese Personen gingen in die BRD und haben auch nicht unversucht gelassen gegen die damalige junge DDR ihren Kampf fortzusetzen, sei es mit Sabotage, Mord an ehemaligen Grenzsoldaten, deren Mörder in BRD nie zu Verantwortung gezogen wurde, oder sei es die Wühl-, und Agentenarbeit des BND, der übrigen besetzt war von erfahrenden faschistischen Offiziere. Aber die Braunen Banditen waren nicht nur beim BND, nein sie waren auch anzutreffen in Politik, Wirtschaft, Justiz und Verwaltung. "Das in der DDR in den 60er Jahre erschienene >Braunbuch> führte etwa 1700 belastete Personen in Politik, Wirtschaft, Justiz und Verwaltung an. die in der Bundesrepublik Veratwortung trugen. Diese Veröffentlichung wurde von der Westseite stets als >Propaganda> denunziert. Der ehemalige Kriminaldirektor Dieter Schenk vom Bundes Kriminalamt(BKA), der sich später mit der Geschichte seiner Behörde befa?te, räumte im HHHerbst 2001, mehr als 35 Jahre später, vor der Fernseh_Kamera ein:Das >Braunbuch> hatte >sachlich nur einen Makel: Es unterschreibt> von 57 Führungskräften des BKA hätten >nur zwei kleine braune Weste> getragen. Selbst Paul Dickopf bis 1971 Chef des Amtes, war während der NS_zeit SS Offizier im Spionageeinsatz. Und BKA_Vizepräsident Bernhard Niggemeyer ließ als Chef von Kommandos der Geheimen Feld polizei Hunderte von Erschießungen anordnen.> Selbst als sich schon das Ende des Naziwahns abzeichnete.> Quelle: (Die Sicherheit Zur Abwehrarbeit des MFS, 2 Bd, edition ost-Verlag 2003)
In der DDR hatten Wir eine Mahnwache unter den Linden in Berlin, Es war den Opfern des Faschismus und Militarismus gewidmet,diese Gedenkstätte mußte natürlich weichen, bzw umgenannt werden, Straßennamen wurden ebenfalls nach der Wende umgenannt, so wurden eiligt die Namen Hans Beimler, Dimitroff, Käthe Niederkirchner, Arthur Becker und viele andere Antifaschistisch-Kommunistische Straßennamen ersetzt von anderen Namen. Ich nenne es Auslöschung oder setze es Gleich mit der Bücherverbrennung die von den Faschisten 1933 begangen wurden. Nichts soll mehr daran erinnert werden was in der DDR Geschichtlich und Historich gesehen gewesen ist und war. Ja auch die Geschichte der Staatsicherheit und ihren Mitarbeiter in besonderen die Kunschafter aber auch andere ehrliche und aufrechte Sozialisten/Kommunisten wird immer zur Zielscheibe genommen für den Antikommunismus benutzt. Das Buch von Henry Leide, das ich unter Google gefunden habe, der sich damit befast, das auch in der DDR NS-Verbrecher von das MFS für geheimdienstliche Zwecke angeworben wurden.Nun das muß man wissen, ist Henry leide hauptberuflicher Mitarbeiter der "Birthler Behörde", seine Aufgabe ist es nun "das Bild des konsequenten antifaschistischen deutschen Staates(DDR)", dass sich noch bei manchem halte zu zertrümmern.Google man weiter im Internet, gibt man einfach den Namen ein Henry Leide und schon findet man ein Seite http://www.mfs-insider.de/Abhandlung/Leide4.htm. Der Autor kommt allerdings im gegensatz zu den Vorredner zu einer anderen Schlussfolgerung. Da man hier nur bis 5000 Zeilen schreiben kann empfehle ich, die Seite selber zu besuchen oder schreibe eine Fortsetzung.MKG Silvio


Nr.: 85
Datum: 28.01.2007, 10:10 Uhr
Name: Gerd

Eintrag
@Silvio:

Du behauptest:

"Die Hauptkriegsverbrecher wurden auch in der DDR verurteilt."

Überprüfen wir diese Behauptung. Ist sie mit den inzwischen bekannt gewordenen Fakten vereinbar?
Dagegen spricht Folgendes:

1. Der Fall Erich Gust. Gust war 1944 in Buchenwald an der Ermordung Thälmanns beteiligt und wurde von der Stasi als IM in der BRD eingesetzt. Dadurch entging er der Entlarvung. Mielkes Stasi deckte einen Thälmann-Mörder.

2. Der Fall Rogalsky-Wedeking: arbeitete 20 Jahre für die Stasi als IM. Er hatte im polnischen Thorn, wie er selbst zugab, als Sturmbannführer an Erschießungen teilgenommen. Die Stasi verhinderte seine Enttarnung.

3. Der Fall Heinrich Groth (SS-Obersturmbannführer). War in Litauen an Erschießungen beteiligt. Blieb als Stasi-IM unbehelligt.

4. Der Fall Kurt Harder, als Gestapomann in Theresienstadt tätig. Von den Sowjets zu 10 Jahren Haft verurteilt. Arbeitete als 'Ali Lange' für die Stasi. Keine Strafverfolgung in der DDR.

5. Der Fall der Euthanasieärzte, darunter
Hans-Christoph Hempel, der in der Nazi-Zeit unter Chefarzt Catel an der Durchführung des Euthanasie-Programms gegen epileptische Kinder beteiligt war, durfte in Leipzig an der Uni-Klinik weiter praktizieren. 1961 werden alle Ermittlungen vom MfS eingestellt, 1962 Chefarzt der Kinderklinik Karl-Marx-Stadt.

6. Willi Läritz, Gestapomann, SS-Hauptscharführer und Kommunistenjäger, an Folterungen gegen KPD-Mitglieder beteilitgt, 1948 verurteilt, 1956 vorzeitig entlassen, arbeitet seit 1961 für die Stasi.

7. August Moritz, 1938 Aufnahme in die SS, in Frankreich an Judendeportationen beteiligt. Dort 1954 zum Tode verurteilt. Später für die Stasi als Spitzel tätig.

Die Aufzählung ist unvollständig.

Die Fälle zeigen, dass die 'antifaschistische'Stasi wissentlich NS-Täter bis hin zu Massenmördern als Informanten eingesetzt hat und sie vor strafrechtlichen Ermittlungen geschützt hat.

Schlussfolgerung:

Deine Behauptung ist mit den Fakten nicht vereinbar. Sie nimmt die DDR-Ideologie vom 'antifaschistischen Staat' kritiklos für bare Münze.




Nr.: 84
Datum: 27.01.2007, 21:44 Uhr
Name: Silvio
E-Mail: Silvio.Kreis@web.de

Eintrag
An den Vorredener möchte ich mal folgendes sagen.1. Es wurde nie bestritten das es auch Mitläufer gab während der Nazizeit, die sich nach der Befreiung des Hitlerfaschismus sich bewährt haben, die etwas Neues aufbauen wollten, datzu gab es auch Antifaschulen. Die Hauptkriegsverbrecher wurden aber auch in der DDR verurteilt.2. Es gab auch in der DDR den Bund der Antifaschisten.Übrigens wurde der Antifaschismus bei uns in der DDR gepflegt. Wir hatten Gedenkstätten, die nach der Wende oder besser gesagt Wiedervereinigung regelrech vernichtet wurden, nichts sollte mehr an die Vergangenheit erinnert werden.
3. zu Paulus: er gehörte zu den Bund der Offiziere die gemeinsam mit den NKFD(Nationalkomitee freies Deutschland) gegen Hitler gekämpft hatten, sicherlich kann man ihn den Vorwurf machen das er Paulus es zu spät erkannte, genauso gab es auch andere Offiziere, erinnert sei mal hier an Rudolfs Petershagen ebenfalls ein Offizier, der auch die Stadt Greifswald kampflos an die Rote Armee übergibt, er rette damit tausende Menschen das leben, Beide sowohl Paulus als auch Petershagen, wurden von anderen Offiziere die an den Endsieg glaubten, als Verräter beschimpft.Sicherlich war der Antifaschistische Kampf der Kommunisten höher einstufen, denn sie hatten die Meisten Opfer in Deutschland zu tragen. Aber gab es da nich auch Soldaten, die Kanonenfutter waren, die gezwungen waren in den Krieg gegen die Sowjetunion zu ziehen, waren das keine Menschen? da haben eben diese Offiziere sich gesagt, jetzt machen Wir Schluss mit diesen Krieg und begaben sich freiwillig in die Gefangenschaft. Der Mensch hat ja ein Kopf zum Denken, das benutzt er, wenn er sieht was sich umsich geht, vielleicht liegt es ja auch an die Erfahrungen die jeder einzelne macht. Ich empfehle mal den Film "Gewissen im Aufruhr" ein 5-Teiler des DDR-Fernsehn vielleicht würde der Vorredner anders darüber nachdenken. zum Schluss noch zu Mao, wie ich schon sagte jeder hat eine andere Meinung über Mao Tse-tung. auch ich habe meine, Jede Revolution läuft in jeden Land anders, sowohl in der Sowjetunion als auch in China wurden die Revolutionen von Menschen angetrieben die sich von ihren Knechtschaften, sich von ihren Unterdrückern befreit haben. Und es gab auch in der KPCH sicherlich Genossen, die versucht haben das Ruder an sich zu nehmen um die Revolution im keime zu ersticken. Ich habe von einen Genossen jetzt die ganzen Pekinger Zeitung bekommen aus der Zeit von Mao-Tse-tung ich kann daraus nicht erkennen, das China damls auf den Revisionistische Weg war. Im Gegenteil ihr weg war ein Sozialistischer Weg! In den Betrieben und auf den Dörfern wurde von den Chinesischen Arbeitern und Bauern der Marxismus-Leninismus diskutiert und Studiert! Zu Walter Ulbricht empfehle ich den Vorredner Kurt Gossweiler, oder besser gesagt die Broschüre "Offensiv" zu lesen,Ausgabe Januar-Februar 2006 da ist ein Interview mit Ihn , wo er Wlter Ulbricht als Kämpfer gegen den Revisionismus bezeichnete. Wie schon mal sssssagte es gab auch Fehler die in DDR gemacht wurden auch von führenden Genossen, aber ständig damit zukommen mit den alten vorwürfen, das es bei uns kleine Nazis gab, hat auch nicht mit Geschichtsaufarbeitung zu tun, bei uns wurde im gegensatz zur alt BRD ein Entnazifizierung durchgeführt, auch wurde bei uns eine Entmilitariesierung durchgeführt, und was war in der BRD dort sind die alten Kriegsverbrecher unverschont davongekommen, und die die an den Krieg verdient haben ebenfalls, bei uns wurden solche Leute enteignet. In der alt BRD wurde die KPD Verboten, bei uns die Faschistischen Parteien das ist Fakt! Die DDR war ein Antifaschistischer Staat, und ein sozialistischer, wenn auch mit einigen Fehlern, und aus diese Fehlern können müssen wir Lernen MKG Silvio


Nr.: 83
Datum: 26.01.2007, 17:50 Uhr
Name: Gerd

Eintrag
@Silvio:

Der offizielle Beitrag der Partei zum 40. Jahrestag der 'Kulturrevolution', der diese verherrlicht, zeigt, welche Position die Führung dieser Partei zum Maoismus und zu Mao Tse-tung einnimmt: Sie ist eindeutig promaoistisch orientiert.

Die 'Kulturrevolution', zu der sich die MLPD-Führung auch noch nach 40 Jahren bekennt, war ein gigantisches Verbrechen, dem fast drei Millionen Menschen zum Opfer fielen, das von Mao Tse-tung und seiner Clique ganz bewusst 1966 eingeleitet wurde, um die Macht in der KP China, die er schon größtenteils verloren hatte, wieder zurückzugewinnen. Als diese 'Revolution', die zu Bücherverbrennungen größten Ausmaßes führte und zu Morden an den besten chinesischen Kulturschaffenden, darunter zum Beispiel an dem großen chinesischen Schriftsteller Lao She, der von 'Roten' Garden in seiner Wohnung überfallen und in den Tod getrieben wurde, zu Ende war, bot China, besonders kulturell gesehen, das traurige Bild einer Wüstenlandschaft.

Als Mao Tse-tung den Machtkampf für sich entschieden, seine ärgsten Widersacher gewaltsam ausgeschaltet(1969)und die Partei wieder im Griff hatte, ließ er Richard Nixon, den damaligen US-Präsidenten nach Peking kommen, versprach ihm, die vietnamesische Befreiungsbewegung Vietkong nicht mehr zu unterstützen, sämtliche US-Stützpunkte und andere Interessen in Asien und anderswo anzuerkennen usw. Er machte sich und die neue KP-Führung, sein eigenes Land, zu einem Verbündeten,zu dem engsten internationalen Komplizen des US-Imperialismus und erkannte sogar die faschistische chilenische Junta unter Pinochet an, die 1973 durch einen blutigen Putsch mit Hilfe der CIA an die Macht gekommen war. Er entwickelte die antimarxistische 'Theorie der Drei Welten', um diese Linie 'marxistisch' und 'fortschrittlich' zu tarnen.

Wer Mao Tse-tung heute weiterhin als 'Revolutionär' bezeichnet, und die MLPD-Führung tut dies, zeigt auch hier in welcher Traditionslinie er/sie steht, nämlich in einer antimarxistischen und durch und durch konterrevolutionären.

Solange dies geschieht, von Seiten der Führung der MLPD, kann alles 'revolutionäre' Gerede nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Partei nur in Worten einen antiimperialistischen und sozialistischen, 'revolutionären' Standpunkt vertritt.

Ähnliches gilt auch für Walter Ulbricht, den du als 'Kommunisten' bezeichnest.

Kommunisten sind Menschen, die dafür eintreten, dass dort, wo sie die Macht haben, ein menschenwürdiges, sozial gerechtes System eingeführt wird. Ulbricht tat genau das Gegenteil: Er war der Vater der DDR-'Wirtschaftsreform' von 1963, die das Profitprinzip, im vollen Umfange übrigens, als Regulator der gesellschaftlichen Produktion wieder einführte. Nach 1963 waren sämtliche DDR-Betriebe und Kombinate verpflichtet, ihre Produktion daran zu orientieren und im Prinzip wie kapitalistische Betriebe zu arbeiten! Auch unter Ulbricht war die DDR schon um etwa 2 Milliarden ans Ausland, besonders an die BRD verschuldet. Ulbricht distanzierte sich auf dem Parteitag im Januar 1963 und auch davor schon ganz in diesem Sinne ausdrücklich von Stalin, dem er 'terroristische Methoden' vorwarf, ließ die Stalindenkmäler entfernen (1961) und sorgte dafür, dass die konterrevolutionären Libermannschen Ideen auch in der DDR Einzug hielten. Gorbatschow kam schon 1966 in die DDR, um das 'Experiment' zu studieren! Wohin das letztlich geführt hat, wissen wir alle - zur Restauration des Kapitalismus.

Ulbricht gelang es schon vorher, führende Nazi-Kader, die sich noch nach dem Kriege in der UdSSR in Haft befanden, später wieder in ihre alten Positionen einzusetzen, ja sogar einen Naziverbrecher wie Erich Apel, der zur Leitung des KZ Dora-Buchenwald gehört und für die Nazis an der V2 in Penemünde gearbeitet hatte, mit der Ausarbeitung jener 'Wirtschaftsfreform' zu betrauen!

Also ein Nazi-Kriegsverbrecher arbeitete für die Ulbricht-Clique die neue wirtschaftliche Orientierung aus. Dies ist ein Fakt! Er kann durch nichts widerlegt werden.

Ist dies 'kommunistisch'? Ist es 'kommunistisch', die antifaschistische Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes(VVN) in der DDR aufzulösen, was er 1953 tat, ist es 'kommunistisch', unzähligen kleinen Nazis den Zutritt zur SED zu verschaffen, so dass im Volk der Spruch die Runde machte: 'Die SED, die Partei der kleinen Nazis'? Jeder Fünfte war, eigenen Zahlen der SED zufolge, ab Mitte der 50iger Jahre ein ehemaliges NSDAP-Mitglied! Der Nazi-General Paulus, dessen 6. Armee vor Stalingrad vor der Roten Armee kapitulieren musste, wurde mit offenen Armen von der DDR-Führung wieder aufgenommen, hofiert und eine eigene Villa zugewiesen. Dieser Kriegsverbrecher blieb deshalb gerne in der DDR!

All dies sind harte Fakten, an denen nicht gerüttelt werden kann.


Nr.: 82
Datum: 20.01.2007, 00:58 Uhr
Name: Silvio
E-Mail: Silvio.Kreis@web.de

Eintrag
Da ich hier angesprochen wurde.@Gerd in der MLPD werden auch die Fehler von Mao-Tset tung angesprochen und man kann darüber frei Diskutieren. Es gibt nun mal unterschiedliche Auffassungen zur dieser Person. Selbst die KPD verteidigt Mao Tset-tung. Es gibt auch unterschiedliche Auffassungen über die DDR die man verteidigt. Auch habe ich zum Beispiel eine ganz andere Meinung über Walter Ulbricht gewonnen, den ich schon als Kommunist sehe, der die DDR selbstständig und unabhängier gestalten wollte, natürlich auf der Grundlage des Marxismus-Leninismus, zur seiner Zeit war die DDR nicht so verschuldet, wie später zu E.Honnecker. und zum Schluss ich finde auch einige Beiträge hier interessant. Ich schaue gerne mal hier vorbei. MKG Silvio


Nr.: 81
Datum: 17.01.2007, 12:19 Uhr
Name: Gerd

Eintrag
@Alexander:

Warum sind dir diese Nebensächlichkeiten (Ches Einstellung zu Frauen, zur Homosexualität usw.) so wichtig??

Wichtig allein ist, was Che Guevara geleistet hat, ob er die fortschrittliche und/oder revolutionäre Bewegung in Lateinamerika vorangebracht hat oder nicht. Ich würde sagen, er stellt einen Rückschritt dar, denn man kann nicht gestützt auf die arme Bauernschaft allein und ohne auch nur in ihr verankert zu sein, ein diktatorisches Regime wie das damalige bolivianische zu Fall bringen. Ich habe auch den Eindruck, dass er die Orientierung auf Putschismus und das Sich-Stützen auf die Bauernschaft, statt auf die städtische Arbeiterklasse, von Mao Tse-tung übernommen hat. Es gab Begegnungen mit Mao Tse-tung, bevor Che nach Bolivien ging.

Viele Biografien werden nur geschrieben, um Banalitäten breitzutreten, um sie gut verkaufen zu können. Ein ganz übles Beispiel ist die neue Stalin-Biografie von Simon Sebag Montefiore - ein Machwerk.

@Silvio:

Plötzlich darf man die 'ML'PD doch wieder kritisieren. Vorher hieß es noch:

" ... und gibt dir längst nicht das Recht, uns anzugreifen ... nur weil du eine andere Weltanschauung hast."

Dadurch wird unterstellt ich hätte eine andere als eine marxistisch-leninistische Weltanschauung.

Nach Meinung von S. ist es scheinbar so:

Entweder man hat eine 'marxistisch-leninistische Weltanschauung plus Mao-Tse-tung-Ideen' oder man hat gar keine marxistische-leninistische.

Dies ist ein Irrtum. Die Mao-Tse-tung-Ideen haben tatsächlich nichts mit der marxistischen Ideologie zu tun, sondern stellen eine revisionistische Abweichung dar.

Die unkritische Übernahme dieser Ideologie führt zu einer sofortigen Abwehrhaltung gegenüber Leuten, die bezweifeln, dass die Mao-Ideen etwas mit Marxismus-Leninismus zu haben könnten. Diese Abwehrhaltung, die typisch ist für Indoktrinierte, entsteht immer dann, wenn man zu einer Meinung nicht durch eigene Anstrengung, sondern durch den bloßen Einfluss oder die Beeinflussung anderer gelangt ist.

Natürlich kann man in der MLPD auch kritisieren - ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen, aber dieses ideologische Fundament 'Mao-Tse-tung-Ideen=Marxismus-Leninismus' ist eine heilige Kuh, die nicht angezweifelt und schon gar nicht geschlachtet werden darf, so wie dies hier bei 'red channel' geschieht. Tut man es, 'verleumdet man böswillig den Vorsitzenden Mao'.

Gerd


Nr.: 80
Datum: 19.11.2006, 20:11 Uhr
Name: Alexander

Eintrag
Hallihallöchen!Ich war mal auf eine Internetseiten,die vor kurzem im Gästebuch vorhanden war, Die Rde ist vom Aufbruchkreis und wird von ein Hr. Nolde betrieben. Da kommen auch Kommunisten zu Wort. Ein Vertreter ist anhänger von Enver Hoxer, der erzählt dort eine Anekdote,dass Che unter anderen Frauen verachtet haben sollte und genen Homosexuelle gewesen sein sollte? Ob da was dran ist? also ich habe von eine Biographie über Che Guevara und dort wird Che ganz anders beschrieben.Er war eher ein Frauenheld, hatte aber wing zeit für sie gehabt, er war Menschlich und Aufgeschlossen gewesen gegenüber seinen Freunde/innen. Er war nicht nur ein Revolutionär sondern auch Politiker und war mit der Politik Chruschtschows nicht einverstanden. Es gab in Cuba einen Homosexuellen Schriftsteller; Virgilio Pinera den hat Che verachtet, bzw er sein Buch, es stand in der Bibliothek der kubanischen Botschaft dort soll che es entfernt haben. Die Botschaft ist in Argentinien. Es mag ja sein das er was gegen den Schriftsteller war, aber sicherlich nicht weil er Homosexuell gewesen ist. Der Schriftsteller habe ich erfahren war unter anderem nicht mit der neuen Regierung, also Castro einerverstanden gewesen. Könnte man da nicht noch mehr erfahren? mit ein netten sozialistischen Gruß Alexander


Nr.: 79
Datum: 28.10.2006, 10:03 Uhr
Name: Silvio
E-Mail: Silvio.Kreis@web.de

Eintrag
Nochmal zum Mitschreiben, Ich habe nichts dagegen wenn einer die MLPD kritisiert, das wird übrigens selbst in der Partei angestrebt.Was die DDR angeht, nun ich habe selbst in der DDR gelebt und bin dort auch aufgewachsen. Man kann die DDR bzw Ihre ehmalige Regierung Kritisieren und die Fehler die gemacht worden ebenfalls, und es gibt ja auch auf dieser Seite hier Zwei Ansichten zum 17Juni 1953 die ja auch unmittelbar mit der Geschichte der DDR was zu tun hat.Aber eins kann man der DDR nun wirklich nicht absprechen, Sie war immerhin ein Sozialistischer Versuch. ausserdem wurde dort auch der Antifaschismus bewahrt. heute ist so, das die ganzen Gedenkstätten niedergemacht wurden, nichts soll mehr an die Vergangenheit an den Faschismus Erinnert werden. Auch hatte die DDR immerhin auch ein Soziale wirtschaftspolitik betrieben, das wird auch auf das Forum Stalinwerke.de verteidigt, warum auch nicht? das hat aber nicht mit der "heilen DDR" was zu tun es sind nun mal Tatsachen. Die kann keiner leugnen. Und die werde auch ich nicht leugnen. Auch der Umgang mit Walter Ulbricht oder Wilhelm Pick die in der DDR schon ein großes Ansehen hatte, sollte man schon differenziert betrachten. Sie waren immerhin Kommunisten und waren zugleich auch aufrechte Mitstreiter an der Seite Von Ernst Thälmann und standen mit ihnen gemeinsam auf die Seite der Arbeiterklasse. Es ist meine persönliche Meinung und es wurden auch über ihn Bücher geschrieben schon zu DDR-Zeiten!Das hat auch nicht mit glorifizierung zu tun. Es kann ja sein das der eine oder Andere Fehler gemacht hat. Auch ich bin bemüht mich mit der ganzen Bandbreite der Geschichte der Arbeiterbewegung mich ausseinanderzusetzen. Es fällt eben auch einen schwer, das noch so richtig zu verdauen, da man nun mal in der DDR andere Lektüre über die Arbeiterbewegung zu lesen bekamen. So auch über Georgi Dimitroff der hier ebenfalls auf der Seite jetzt ganz ander beleuchtet wird, von einer ganz anderen Seite. Und nartülich weis ich auch das in der DDR die Stalinwerke nicht zum Unterrichtstoff angewendet wurde... Aber wie trotzdem ich am anfang sxchon gesagt habe, ich habe nichts dagegen wenn die MLPD von Dir oder von einen anderen Kritisiert wird, wenn dort fehler gemacht wird. ansonsten kann man ja auch auf RF-News dort ist auch ein Forum auch seine kritik darlegen, da sin auch andere , die nicht der MLPD nahe stehen. Rot front Silvio


Nr.: 78
Datum: 27.10.2006, 12:50 Uhr
Name: Gerd
E-Mail: schnehen@web.de

Eintrag
Hallo Vorredner,

schade, dass wir hier kein Diskussionsforum haben! Der Webmaster sollte Überlegungen in dieser Richtung anstellen. Ein Gästebuch ist natürlich kein solches Forum und wir müssen das respektieren. Das 'Stalin-Forum' ist ein so dogmatisches Forum, das als solches nichts taugt, weil ihre Betreiber an keiner wirklich freien Diskussion interessiert sind. Sie drücken alles weg, was nicht in ihr Weltbild der heilen DDR passt. Ich finde das schade, aber auch bezeichnend für die konservative, ja rückwärtsgewandte Geisteshaltung, die sich hinter dem 'Marxismus' einiger Leute verbirgt, besonders derjenigen, die die alte DDR heute wieder hochleben lassen.

Zu meinem Vorredner:

Natürlich hat jeder das Recht, sogar die Pflicht (!), die MLPD zu kritisieren. Seine Äußerung zeigt, welch ein problematisches Verhältnis diese Partei hat, wenn es um eine freie Diskussion über ihre ideologischen Grundlagen, die Mao-Tse-tung-Ideen und die Lehre von der Denkweise geht. Kritik wird sofort als 'Angriff' gesehen und damit als 'unberechtigt' denunziert oder als 'böswillige Verleumdung des Vorsitzenden Mao', als Zeichen einer 'kleinbürgerlichen Denkweise' usw. diffamiert.

Übrigens setzt 'Denken' voraus, dass man über einen Pool von guten Informationen verfügt. Die Tatsache, dass viele Archive geöffnet sind, ist ein großer Vorteil und ein Anreiz, über vieles neu nachzudenken. Natürlich kann man nicht darauf warten, bis sich die Russische Föderation z. B. dazu herablässt, wirklich alle Archive zu öffnen. Aber wir verfügen heute über weit mehr Informationen als noch vor 10 oder 20 Jahren und das Bedauerliche und Bemerkenswerte ist, was die MLPD-Führung angeht, dass sie alles zurückweist, was nicht in das vorgefertigte Schema, das Willi Dickhut auslegt hat, hineinpasst. Alles, was dem widerspricht wird als 'Verleumdung', als 'Angriff' usw. weggeschoben, was den fundamentalen Prinzipien des Marxismus-Leninismus ins Gesicht schlägt.

Ich erinnere an Marx' Lieblingsmotto:

"De omnibus dubitandum" (an allem ist zu zweifeln).

Es ist ein großer Fortschritt, dass wir wenigstens die Seiten von Red Channel haben!

Rot Front
Gerd


Nr.: 77
Datum: 25.10.2006, 18:31 Uhr
Name: Silvio
E-Mail: Silvio.Kreis@web.de

Eintrag
Ich Danke Dir Gerd das Du mich mit deinen Gedanken die Du aufgeschrieben hast, mich davor zu warnen in welcher Sekte ich bin.zugegeben die Zeilen richten sich an deinen Vorredner! Aber ich kann Dich beruhigen, die MLPD,-da Du sie ja erwähntes, ist sicherlich keine Sekte und da können Wir sogar selber Denken!Nur Weil Wir nicht so denken wie Du oder eine andere politisch-ideologische Weltanschauung haben- und zwar die Marxistisch-Leninistische und die Mao Tse-tungs Ideen verteidigen, gibt es Dir noch längst nicht das Recht uns Anzugreifen. Man kann sehr wohl auch mit unterschiedlichen Ansichten auf gleicher Augenhöhe Diskutieren! Und an den Vorredner, Ich finde es schon Interessant was man hier an Geschichte erfährt, wobei das letzte Wort wieso nicht gesprochen ist, weil noch so viele Archive geschlossen sind. Rot Front Silvio


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