| Zurück zur Homepage |
Gästebuch
| << Seite zurück | 126 Einträge auf 13 Seiten | Seite vorwärts >> |
|
Nr.: 36 Datum: 04.01.2006, 20:08 Uhr Name: Mario E-Mail: Mabus1@freenet.de Eintrag An die Betreiber wolllte ich nur noch ein gesundes und kämpferisches neue Jahr 2006 wünschen. mit soz. Gruß Mario |
|
Nr.: 35 Datum: 18.12.2005, 18:52 Uhr Name: Grover Furr E-Mail: furrg_nj@fastmail.fm Homepage: http://chss.montclair.edu/english/furr/homepage.html Eintrag To Michael Kubi: Many thanks for translating and publishing in German Part One of my article "Stalin and the Struggle for Democratic Reform." Part Two is now published, at http://eserver.org/clogic/2005/furr2.html Naturally, you are very welcome to translate and publish it too, if you think it worth your while. Keep up the struggle! Sincerely, Grover Furr |
|
Nr.: 34 Datum: 20.11.2005, 21:21 Uhr Name: Mario E-Mail: Marbus1@freenet.de Eintrag Hallo Micha! Danke erstmal für deine Email.habe mir erstmal den Text bzw die Analyse von den Berliner Aufstand Juni 1953 durchgelesen und bin auch wie die Autoren (Alliance/ML)der Meinung das Ulbricht ein Revisionist gewesen ist.Nach den Tod von Stalin hat auch er angeordnet die Stalindenkmäler abzubauen und die Stalinallee wurde schnell zur Karl-Marx-Allee umgenannt.(sollaallerdings nicht heißen das was gegen Marx habe)Aber ich glaube Du weiß schon wie ich das Meine. Zu DDR-Zeiten wurde dieser Aufstand-um zurück zu kommen immer als Konterrevolution dargestellt.Nachallem was ich bis jetzt gelesen habe darüber war es eine Erhebung der Arbeiter gegen die erhöhten Normen die Arbeiter leisten sollten und das war berechtigt gewesen,genauso wie heute die Arbeiter einen berechtigen Streik von unten und selbstständig Organisieren.Hätte Stalin zu dieser Zeit noch gelebt,so meine Schlußfolgerung oder Gedanke wären sicher keine Panzer Aufgefahren gegen das einfache Volk.Was hat Lenin zurecht gesagt;Der Sozialismus braucht die Kritik der Arbeiter. Ja und nun noch kurz zu Dimitroff habe ich noch kein Kritisches Verhältnis für mich war und ist er ein standhafter Kommunist gewesen der die Faschisten in den damaligen Reichstagsbrandprozess lächerlich gemacht hat und sie auch öffentlich angeklagt hat da gibt es nun genügend Aussagen rüber. Das er aber auch ein revisionist sein soll nun gut ich lasse mich gerne belehren.Übrigens starb Dimitroff am 2Juli 1949 Mit soz. gruß Mario |
|
Nr.: 33 Datum: 07.11.2005, 22:39 Uhr Name: alex Eintrag coole page sehr informativ weiter so |
|
Nr.: 32 Datum: 24.10.2005, 23:23 Uhr Name: Michael (webmaster) E-Mail: lenin84@web.de Homepage: http://red-channel.de Eintrag Teil 2: Als Erklärung des guten Rufs Lyssenkos in der Stalin-Ära gilt das, was ich bereits in meinem ersten Beitrag dazu geschrieben habe. Einen Zusatz möchte ich vielleicht noch wagen. Evolutionstheorie und Genetik waren (ähnlich wie heute in der Physik Relativitätstheorie und Quantenphysik) zwei separat von einander entstandene Forschungsrichtungen der Biologie, die ihre eigenen Traditionslinien besaßen und für lange Zeit in einer partiellen Unversöhnlichkeit zu einander standen. Das 20. Jahrhundert war die Zeit, in der beide Richtungen - und zwar im Ganzen - miteinander versöhnt wurden. Allerdings gab es auch zu dieser nicht wenig Versuche, die zwischen beiden Traditionslinien aufkommenden Widersprüche einseitig (d.h. zugunsten einer Richtung) aufzulösen. Der barbarischste Versuch dieser Art war die Instrumentalisierung der Genetik seitens der Nazis und deren radikale Ablehnung Darwins. Der Lyssenkoismus mit seiner Ablehnung der Genetik kann bis zu einem gewissen Grad auch als linksradikaler Reflex auf die politische Ausschlachtung der Genetik seitens der Nazis verstanden werden. Auch dies soll aber weder als Anklage, noch als Entschuldigung verstanden werden, sondern nur als Erklärung. ----------------------------- Wie gesagt, man müsste und könnte dazu noch mehr schreiben ... insbesondere wenn man noch folgendes bemerkt: man müsste Lyssenko erst mal selber lesen, um ihn zu verstehen (auch wenn bekannt ist, dass er zum allergrößten Teil falsch lag) ... zum anderen müsste man sich damit auseinandersetzen, weshalb Stalin dennoch positiv zu Darwin stand, man müsse modernere Kritiken der Morgan/Mendel-Genetik ("Mendel's Opposition to Evolution and to Darwin" by B. E. Bishopin the JOURNAL OF HEREDITY, 1996; 87; 205-213.), wie sah es mit den Konflikt zwischen Lyssenko und Wawilow aus? Was für Ansichten vertrat Lyssnkos Vorgänger Mitschurin, der doch bei seinen Versuchen gewisse Erfolge erziehlte. Dies und andere Fragen sollte man noch mit einbeziehen um ein umfassendes realistisches Bild zu geben. Eine einfache Bemerkung reicht da nicht aus. |
|
Nr.: 31 Datum: 24.10.2005, 23:13 Uhr Name: Michael (webmaster) E-Mail: lenin84@web.de Homepage: http://red-channel.de Eintrag zu Lyssenko: einige Betrachtungen hierzu (die aber noch kein Endergebnis sind, weil ich mich mit diesem Thema erst kurz auseinandergestzt habe): es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die Wissenschaft der UdSSR in sehr vielen Fällen schlicht den richtigen - den wissenschaftlichen - Pfad ihrer Entwicklung verlassen hat und auf Abwege geführt wurde, die in Zukunft nie wieder einer - auch kein Marxist - betreten möchte. Ich sehe mich aber in der Lage, das zu erklären und gewissermaßen zu entschuldigen. Wir können nämlich nicht so tun, als habe die Sowjetunion damals für sich allein, gewissermaßen ohne historische und regionale Bezüge, existiert und aus freien Stücken diese Ergebnisse hervorgebracht. Ich sehe für das schädliche Einwirken der Ideologie auf die Wissenschaften zwei hauptsächliche Ursachen. 1. Die erste Ursache betrifft die Geschichte der kommunistischen Bewegung selber. Die marxistische Ideologie ist gebildet worden in einer Zeit, als die Klasse, der sie zu dienen habe, noch nicht an der Macht war. Eine Ideologie, die diesen Zweck zu erfüllen hat, muß natürlicherweise anders aussehen als eine Ideologie, die den Hauptzweck hat, den Aufbau einer neuen Gesellschaftsformation helfend zu begleiten. Typisch für die Zeit, in der die Arbeiterklasse noch in der Opposition und in einem antagonistischen Klassenverhältnis ist, ist eben die Vergötzung des Klassenbegriffs. Aber wenn man mit einem Mal die Verantwortung für die ganze Gesellschaft trägt, dann wird eine solche (vormals notwendige) Ideologie unweigerlich sektiererisch, weil sie den objektiven Gegebenheiten nicht mehr angepaßt ist. Und die sind in der neuen Gesellschaft nunmal so, daß ein Bewußtsein, das sich freiwillig auf eine Klassensubjetkivität beschränkt, nicht in der Lage ist, die für den Aufbau einer ganzen Gesellschaft nötigen geistigen Leistungen zu vollbringen. Der Kommunismus als Bewegung hatte zwei funktionierende Denkgebäude: eines für die Zeit vor der Revolution und eines für die danach. Der Übergang vom ersten zum zweiten verlief alles andere als problemlos. Praktisch alle geistigen Kämpfe der nachrevolutionären Geschichte des Sozialismus lassen sich auf diesen Widerspruch zurückführen. 2. Die zweite Ursache betrifft die Sowjetunion als Land in einer bestimmten politischen und matiriellen Lage. Die Lage der Sowjetunion war nämlich von Anfang bis Ende eine existenzbedrohende. Und freilich hatte das Auswirkungen auf das Geistesleben. Es wurde ja nicht nur eine materieller Kampf umd die wirtschaftliche Entwicklung geführt, sondern eben auch ein ideologischer um die Köpfe der Menschen. Hierbei kann es nicht ausbleiben, daß die Ideologie die Wissenschaft und auch die Kunst beeinträchtigt. Alles andere als ein Eingreifen in die gesellschaftlichen Bereiche, in denen das Denken eine Rolle spielt, wäre vom politischen Standpunkt unverantwortlich. Um nun im Lichte dieser zwei Ursachen auf Lyssenko zurückzukommen, ist zu sagen, daß, was die erste Ursache angeht, seine falschen Ansichten keineswegs der vorrevolutionären Ideologie entsprechen, sondern - und das ist eben der Witz der Weltgeschichte - seine Inthronisierung aus einer fortschrittlichen Bewegung heraus erfolgt ist. Wie Stalin in der Sprachwissenschaft gegen die "Explosionstheoretiker" polemisierte und zurecht betonte, daß in der Sprachgeschichte grundsätzlich allmähliche Prozesse ablaufen, so mag er von dem Lamarckianer Lyssenko begeistert gewesen sein. Der Aufbau des Sozialismus ist ja ein allmählicher und kein explosiver. Der antagonistische Klassenkampf existiert nicht, Vorrang hat die Politik. So gefiel ihm die lamarckianische Theorie der den Tieren und Menschen innewohnenden Möglichkeiten, die durch dauernde Praxis herausgebildet und vervollkommnet werden können, sicherlich besser als die Darwinsche, die zwar die richtige (und sozusagen materialistisch-dialektisch) war, aber den Erbauern des Sozialismus irgendwie bürgerlich vorkommen mußte. Andererseits, was nun die zweite Ursache für das massive Einwirken der Ideologie auf die Wissenschaften angeht, so erklärt sich hieraus vor allem die Zähigkeit, mit der man an Lyssenkos Theorien festgehalten hat. Es erklärt sich daraus überhaupt der Umstand, daß man in einer Gesellschaft, die in der Lage ist, in der der Sozialismus war, nicht von einem Tag auf den anderen alles bisher für wahr gehaltene umwerfen kann, selbst wenn die neuen Erkenntnisse noch so überzeugend sind. Im Zusammenhang eines ideologischen Kampfes ist es nämlich natürlich, daß sich gewisser Konservatismus herausbildet. Ein gewisses grundsätzliches Mißtrauen gegen alles Neue. Und das ist schon das ganze Geheimnis. |
|
Nr.: 30 Datum: 24.10.2005, 22:27 Uhr Name: RT-SF 16 Bombeat E-Mail: portrombus@aol.com Eintrag Hmm...du scheinst den Stalinismus ja in seiner Gesamtheit zu verteidigen, quasi-religiös. Was ist damit: die Lehren Lyenkos, Stalins' Chef-Agronom, sind ja ganz klar wiederlegt worden. Dennoch war er ganz klar ein Günstling Stalins und hat dessen Machtapparat benutzt um konkurrierende Wissenschaftler stumm zu stellen. Wie kann es sein, dass eine so offenkundig falsche Meinung solch einen Einflsus findet? War das auch ein geschickter Konterrevolutionär? Konterrevolutionäre und Spione haben anscheinend soviel Leid in der sozialistischen Welt verbreitet, dass ich mich über ihre sehr stimmige Organisation wundern muss. Man stelle sich nur mal vor wenn solch konzertiertes Handeln einem gutem Zwecke dienen würde...meinst du nicht der Konterrevolution wird im allgemeinem zuviel Bedeutung beigemessen? Kommentar: |
|
Nr.: 29 Datum: 23.10.2005, 22:40 Uhr Name: gst E-Mail: gst@t-online.de Eintrag Sehr interessante Seiten Gruß GST |
|
Nr.: 28 Datum: 23.10.2005, 15:50 Uhr Name: RT-SF 16 Bombeat E-Mail: portrombus@aol.com Eintrag Hallo, worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen der avantgardistisch-revolutionären Partei, welche für die Rechte der unterdrückten kämpft, diese es jedoch gar nicht wollen oder anerkennen (Oktoberrevolution) und der Situation in der eine Minderheit einer Mehrheit mit Gewalt ihren Willen aufzwingt? Kommentar: |
|
Nr.: 27 Datum: 22.10.2005, 14:27 Uhr Name: M. Stöckli E-Mail: hmstoeckli@swissonline.ch Eintrag Es wäre an der Zeit, dass der Verfassungsschutz diese Seite sofort wegen Volksverhetzung sperren liesse Kommentar: |
| << Seite zurück | 1 2 ... 6 7 8 9 10 11 12 13 | Seite vorwärts >> |
71.153 Aufrufe seit dem 17.03.2005, 22:32 Uhr |
||